Bild: Bastian Klaas

Wie fällt Dein Saisonfazit aus?

Kurz gesagt: durchwachsen. Auf der einen Seite bin ich stolz, wie unsere Jugendteams und Cheerleader abgeschnitten haben, allerdings wird dies vom Abstieg unserer Herrenmannschaft etwas überschattet. Dementsprechend kann ich die Saison 2022 nicht als Erfolg ansehen und werte diese auch als Misserfolg meiner Person.

Was war Dein persönliches Highlight und was die größte Enttäuschung?

Da ich dieses Jahr nochmals selbst den Helm und die Pads angezogen habe, ist dies natürlich mein persönliches Highlight, hatte ich doch vor drei Jahren theoretisch mit meiner aktiven Karriere abgeschlossen. Aus Vereinssicht ist natürlich ganz klar die Leistung unserer Cheerleader hervorzuheben. Dass sich alle Squads für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren, ist nicht selbstverständlich. Auch die Meisterschaft unserer U16 und der Viertelfinaleinzug der U19 ist mittlerweile zwar zum festen Bestandteil geworden, macht uns aber dennoch immer wieder in jeglicher Hinsicht stolz!


Was kann/soll 2023 besser laufen?

Ganz klar die Wintervorbereitung für alle Teams. Hinsichtlich Corona war die Vorbereitung vergangenes Jahr für alle schwierig und wir mussten mit diversen Hindernissen kämpfen. Dies hat zum einen mit dazu geführt, dass der Fitnesslevel der Jungs nicht ausreichend für eine GFL2-Saison war und man konnte das Defizit stellenweise deutlich in den Spielen des Herrenteams sehen. Im Gesamten gibt es noch viele viele Stellschrauben, an denen die Teams und der Vorstand justieren müssen. Wichtig ist, dass wir die Fehler und Verbesserungsmöglichkeiten erkannt haben und aktiv für die kommende Saison angehen und abstellen.

Wo möchtest Du Dich (verstärkt) einbringen?

Das ist eine gute Frage. Wer aktiv in diesem Verein unterwegs ist, weiß, wo ich überall meine Finger mit im Spiel habe, aber angesichts der Tatsache, dass ich im Dezember Vater werde, wäre ich froh, wenn ich nicht noch mehr Aufgaben übernehmen müsste. Im Gegenteil, ich würde mich sehr darüber freuen, wenn wir noch mehr ehrenamtliche Helfer finden würden, die den gesamten Vorstand und Verein unterstützen und es somit leichter für alle macht. Jeder weiß, dass da, wo viele anpacken, die Arbeit leichter von der Hand geht.

Gibt es bereits ein Großprojekt, das für Dich anläuft oder das Du angestoßen hast?

Mein Großprojekt für 2023 ist das Herrenteam und ihre Regionalligasaison. Wir haben gerade in den letzten Spielen der GFL2-Saison gezeigt, dass wir eigentlich doch mithalten können und daher bin ich davon überzeugt, dass wir als Wiesbadener Verein fest auf GFL-Ebene gehören. Daher wird mein Fokus auf dem Wiederaufstieg liegen. Das heißt nicht, dass ich die anderen Teams im Verein vernachlässige, aber ich habe sehr gute Unterstützer in den anderen Teams, die mir viel Arbeit abnehmen, weshalb ich meinen Fokus entsprechend legen kann.

Was ist für die Homepage geplant?

Die Homepage ist in stetiger Entwicklung. Gerade arbeiten wir an dem Auftritt unserer Sponsoren und Partner, die definitiv größte Aufmerksamkeit verdienen. Wir möchten dem Partner eine eigene Seite widmen, auf der er sich präsentieren kann und wir unsere gemeinsame Geschichte erzählen können. Auch die Roster der jeweiligen Teams stehen für 2023 ganz klar weit oben in meiner „To do“-Liste! Wie gesagt stetig, stetig im Wandel und Fortschritt.

Wird mit US-Imports geplant?

Der Verein und ich persönlich vertreten die Politik, auf Importspieler zu verzichten. Leider hat es sich in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass es manchmal ohne eben doch nicht geht – zum Leidwesen unserer Ausbildungskultur von deutschen Spielern. Wir werden daher mit unserem Head Coach David Gordon im November beraten und den bis dahin feststehenden Spielerkader bewerten. Stellen wir fest, dass wir auf einer Position ein zu großes Defizit ausweisen, dass wir in der Regionalliga nicht oben oder eben um die Meisterschaft mitspielen können, werden wir definitiv das Thema Importspieler behandeln müssen und uns dann gegebenenfalls entsprechend verstärken.

Hattest Du in der vergangenen Saison ein oder mehrere Lieblingsprojekte?

Ich habe da zwei Projekte. Zum einen war der Bau der neuen Website über den vergangenen Winter eine sehr willkommene Aufgabe, konnten mein Kumpel Sebastian Gurlt und ich uns dort doch künstlerisch völlig ausleben. Wir haben die gemeinsame Arbeit sehr genossen und was gibt es Schöneres als mit Pizza und Bierchen im „ManCave“ zu programmieren? Das andere Projekt läuft immer noch und heißt „Schulungsraum 2022“ mit unserem Partner Cotive, dessen Geschäftsführer Thomas Löhr und dem CTO Timo Gebhardt. An dieser Stelle auch nochmal einen riesen Dank! Wir haben stets den Spruch „Unser Räumchen ist ein Träumchen“ gelebt. Nicht nur dass unser „Räumchen“ mittlerweile als kleiner aber effektiver Kraftraum genutzt werden kann, so wird über den Sommer hinweg alles technisch so umgebaut, dass wir mit einer Monitorwand alles, was das Herz begehrt, darstellen und somit das „Räumchen“ nicht nur als Kraftraum, sondern auch als Schulungsraum perfekt nutzen können.

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