6:69 Niederlage bedeute das Aus im Viertelfinale für die Phantoms U19

Autor: Phantoms U19

Zwanzig Sekunden vor Schluss konnten die Phantoms Anhänger doch noch einmal Jubeln. Nico Strahmann fing einen 43 Yard Pass seines Quarterbacks Niclas Woelbert und konnte etwas Ergebniskorrektur betrieben. Zuvor sahen gut 450 Zuschauer im Europaviertel eine Gastmannschaft aus Düsseldorf die effektiv fast jeden Angriff in Punkte ummünzen konnte und so in der Partie 69 Punkte erzielt hatte.
Alles war für ein Footballfest bereitet, die Sonne schien, das Europaviertel begrüßte beide Teams, die Fanlager waren klar verteilt. Auf Seiten der Phantoms wurden dreizehn Spieler vorgestellt und verabschiedet, die zu Hause ihre letztes Jugendspiel bestreiten sollten und ab der kommenden  Woche bei unseren Herrenmannschaften trainieren werden. Nach der Seitenwahl tasteten sich beide Mannschaften erst einmal ab, bevor dann die Panther drei Mal in der ersten Halbzeit punkten konnten. Etwas unkonventionell spielte man aus einer besonderen Offense Formation, Swinging Gate genannt, die Zusatzpunkte. Auf Seiten der Phantoms hatte man die passende Verteidigung in der letzten Trainingswoche einstudiert, jedoch fanden die Panther jedes Mal den Weg in die Endzone, einzig beim dritten Touchdown stand man sich mit Strafen selbst im Weg und der Extrapunkt wurde aus 37 Yard Entfernung verwandelt, für Kicker im Jugendbereich ein guter Bereich für Field Goals.
Das in der Saison noch gefährliche und effektive Laufspiel durch und über Ben Wagner, der sein letztes Jugendspiel dann in Halbzeit zwei verletzt aufgeben musste, war komplett abgemeldet und unterbunden. Gerade einmal sieben positive Yards konnte er erlaufen, meist war bereits früher Schluss. Durch die Luft konnten die Passempfänger auch nur 7 von 36 Versuchen fangen, oft standen Verteidiger richtig oder fingen die Bälle sogar ab. In der zweiten Halbzeit auch zu einem direkten Return Touchdown. Hatte man auf Seiten der Defense den Angriff kurz gestoppt, wurde eine neue Variante ausgepackt und umgestellt, oft führte dies dann zu freien Räumen oder freien Passempfängern. Hoch motiviert legten die Panther in der zweiten Halbzeit Punkte nach.
„Das Ergebnis ist deutlich, fällt aber zu hoch aus. In wichtigen Situationen haben wir gepatzt und uns damit selbst im Weg gestanden. Ich gratuliere den Panthern zum Einzug ins Halbfinale und meiner Mannschaft für den gemeinsam gegangenen Weg.“ so ein enttäuschter Cheftrainer Christian Freund nach dem Spiel.
Nach der Saison, ist vor der Nächsten. Nach kurzer Trainingspause wird man sich wöchentlich auf das Spiel gegen die Wiesbadener High School Anfang September vorbereiten. Nach zwei Jahren Pause kommt es wieder zur „Wiesbaden Challange“. Bevor dann die Vorbereitung auf die Saison 2017 in der Jugendbundesliga geht, immerhin hat man einen Titel zu verteidigen.

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