Sentinels halten bei Schlammschlacht am besten Stand

Autor: Michael Wiegand

Die U13 der Wiesbaden Phantoms hat ihren Titel beim Halloween Bowl nicht verteidigen können. In der Vorrunde unterlag das Team von Martin „Papa Schlumpf“ Spindler dem späteren Turniersieger Bad Homburg Sentinels mit 0:27 und erhielt daher nur die Chance, um Platz drei statt um den Gesamterfolg spielen zu dürfen.
Aufgrund der Regenfälle hatte sich der Rasen in „Camp Lindsey“ in Schlamm verwandelt. Entsprechend verdreckt verließen die Teams die beiden auf dem Feld eingezeichneten Grid Irons schon nach dem ersten Vergleich. In zwei weiteren wurden die Gruppenplatzierungen ermittelt, bevor es an die Partien um die endgültige Rangfolge ging.
In Gruppe 1 kamen die Phantoms im Modus „5-on-5“ – unter Tacklereglement – zunächst zu einem 32:19 gegen die Bad Nauheim Wildboys, bevor es die Niederlage gegen Bad Homburg setzte. Diese hatten 19:12 gegen Bad Nauheim gewonnen und zogen als Gruppenerster ins Finale ein. Die Phantoms erreichten das „Kleine Finale“, die Wildboys traten aufgrund mehrerer Verletzungen nicht mehr zum Spiel um Platz fünf an.
Die zweite Gruppe sah mit den Troisdorf Jets einen hochinteressanten Dauergast des Halloween Bowl, mit den Rodgau Pioneers einen immer gern gesehenen Teilnehmer und mit den Wuppertal Greyhounds das Team, das die weiteste Anreise hatte. Die Jets verloren 12:25 gegen die Pioneers und auch die Greyhounds holten die Troisdorfer mit 28:0 vom Himmel. Das entscheidende Match um den Einzug ins Finale entschieden die Wuppertaler mit 20:10 für sich und trafen damit im Endspiel auf die Bad Homburg Sentinels.
Das „Kleine Finale“ entschieden die Phantoms mit 12:6 für sich und freuten sich damit über Platz drei, bevor die Sentinels die Greyhounds mit 18:14 knapp bezwangen und sich den sechsten Halloween Bowl sicherten.

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