Zu viele Strafen bringen die Phantoms um den Sieg gegen die Razorbacks

Autor: Phantoms Herren

Da waren sie wieder, die Unkonzentriertheit, die unnötigen persönlichen Fouls, Kleinigkeiten die am Ende die Wiesbaden Phantoms um einen verdienten Sieg gegen die Ravensburg Razorbacks brachten. Der Aufsteiger vom Bodensee war Gast im Europaviertel, nachdem eine Woche zuvor das Spiel gegen die Nürnberg Rams dem Regen zum Opfer fiel und nun am Samstag, dem 10.09.2016 um 16:00 Uhr nachgeholt werden wird.
Bei den Razorbacks fehlten der eigentliche Quarterback, Guy Andrew Hill, wegen einer Verletzung, sowie Top Scorer Michael.John McNulty, auf Grund eines Platzverweises im Spiel gegen die Franken Knights. Diese Position übernahm in beiden Fällen der gelernte Defensive Back Keith Smith. Dies stellte vor allem die Verteidigung in der ersten Hälfte vor Probleme. In jedem der ersten Spielviertel konnte Smith aus kurzer Entfernung selbst in die Endzone laufen und somit für eine 14:0 Halbzeitführung der Gäste sorgen. Am Ende sprach die Laufstatistik auch für die Razorbacks. 220 Yards aus 39 Laufversuchen, gleichmäßig aufgeteilt auf Smith und Running Back Kevin Kienze, gegenüber 27 Yards auf Seiten der Phantoms, die erstmals ohne ihren zu Beginn der Woche wegen Verletzung entlassenen Top Scorer Otis Brown aufliefen und anfängliche Probleme mit der aggressiven Verteidigung hatten.  
Vor allem im zweiten Viertel standen sich die Phantoms aber selbst im Weg und gaben das Spiel aus der Hand. Eine komplette Feldlänge, also 100 Meter, ging es an Strafen Rückwärts, anstatt nach Vorne.
Dafür fiel die Statistik im Passspiel besser aus. Preston Rabb konnte 19 seiner 35 Passversuche für 229 Yards an den Mann bringen, dankbarer und häufigster Abnehmer war Joshua Haas, der im letzten Viertel einen 12 Yard Pass zum Anschluss auf 9:14 fing. Statt auf Zwei zusätzliche Punkte zu gehen, traf Kicker Nicolai Netz zum 10:14. Zuvor war es ebenfalls Nicolai Netz mit einem 28 Yard Field Goal im dritten Spielabschnitt, der Wiesbaden zurück ins Spiel brachte.
Die zweite Halbzeit gehörten den Phantoms, die Defense hatte sich auf das veränderte Spiel eingestellt, die Offense kam besser mit den aggressiven Spielern zurecht. Strafen wurden weniger, allerdings fehlte die Ballsicherheit beim Fangen.
Auffälligster Spieler auf Seiten der Defense war Safety Adrian Kiernan. Zweimal stand er richtig und fing den Ball von Smith ab. Die Wichtigste Interception gelang ihm bei noch gut vier Minuten im letzten Abschnitt, damit brachte er seine Offense noch einmal auf das Feld. Rabb führte diese bis an die sieben Yard Linie der Razorbacks. Aussichtsreiche Feldposition, Zeit von der Uhr genommen, man musste den Touchdown machen, war aber leider nicht in der Lage den Ball zum Abschluss in der Endzone zu fangen. Drei Mal konnten die Receiver das Spielgerät nicht sichern und Ravensburg lies die Zeit auslaufen.
Neuzugang Davarus Shores konnte die ersten Akzente setzen.
„Wir haben jetzt drei Wochen Pause, Zeit die Dinge abzustellen, die uns heute den Sieg gekostet haben. Mit Gießen wartet der nächste starke Aufsteiger auf uns und mit den Markgraf Brüdern alte Bekannte, die hier in Wiesbaden das Footballspielen gelernt haben.“ so Cheftrainer Patrick Griesheimer nach dem Spiel. „Die Niederlage heute war peinlich für uns, nachdem wir die neue Angriffsvariante im Griff haben, haben wir das Spiel kontrolliert. Die Strafen und Drops werden Thema in den nächsten Trainingseinheiten werden.“
Am Samstag, dem 23.07.2016 ist man zu Gast bei den Gießen Golden Dragons.

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