Aufnahme in die Familie

Bild: Reinald Shoopinsky

Der gemeinnützige Verein Wiesbadener Sportförderung (WISPO) hatte nur eine Woche nach seinem 25-Stunden-Lauf mit mehr als 1100 Teilnehmern direkt ein weiteres Highlight in seinem Jahresprogramm stehen: die Sportlerehrung. Mit dabei waren die Cheerleader der Wiesbaden Phantoms, die zwar nicht gefördert werden konnten, da Cheerleading noch nicht olympisch ist, wohl aber für ihre Leistungen in der zurückliegenden Wettkampfsaison von der WISPO ausgezeichnet wurden.

„Die Ehrung hat uns sehr gefreut“, betonte Manuela Christen, die Sportdirektorin der Phantoms-Cheerleader. „Für uns stellte sie auch eine Plattform dar, um uns präsentieren zu können und unseren Bekanntheitsgrad auch innerhalb von Wiesbaden zu erhöhen. 

Die Anerkennung diene auch der Begrüßung in der WISPO-Familie, hatte Vorsitzende Ute Buss in der Einladung an die Phantoms-Cheerleader geschrieben. 
Cheerleading wurde vor den vergangenen Olympischen Spielen als Mitglied ins IOC aufgenommen. Diese Aufnahme ist jedoch nicht gleichbedeutend mit der Anerkennung von Cheerleading als olympische Disziplin. Der Cheerleading-Weltverband International Federation of Cheerleading (IFC) hat entsprechend bereits nach der Aufnahme angekündigt, die zeitnahe Anerkennung als Ziel für Olympia 2028 in Los Angeles zu verfolgen.

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